Amazon führt Kreditkarte in Deutschland ein

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Seit Jahren bietet Amazon in Zusammenarbeit mit der Landesbank Berlin eine Visa-Karte für seine Kunden an. Sie soll Kunden stärker an die Marke Amazon binden: Unter anderem können Nutzer der Karte Bonuspunkte für weitere Käufe bei Amazon sammeln.

Amazon stößt in weitere Branche in Deutschland vor. Eine bei Kreditkarten übliche Jahresgebühr fällt demnach nicht an. Im Prime-Paket sind darüber hinaus neben kostenloser Lieferung die Streaming-Dienste Amazon Video und Amazon Music sowie die E-Book-Flatrate Prime Reading und unbegrenzter Speicherplatz für digitale Fotos enthalten. Ab sofort gibt es eine neue Variante, die bei Prime-Kunden mehr Punkte sammelt als zuvor. In der Bankenbranche wird schon seit einiger Zeit befürchtet, Amazon könnte seine Position nutzen, um auch mehr Geschäft mit Finanzdienstleistungen zu sich rüberzuziehen. Die Karte ist mit einem Startguthaben von 70 Euro aufgeladen; der Kreditrahmen beträgt kurz nach der Neuanmeldung zunächst 200 Euro; später lässt sich der Rahmen erhöhen.

Die bisherige Amazon-Kreditkarte für Nicht-Prime-Mitglieder hat einen jährliche Gebühr von rund 20 Euro und bietet weniger Bonuspunkte bei Einkäufen auf der Plattform sowie eine kleinere Startgutschrift.

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