Özdemir: Erdogan-Bankett nicht vergnügungssteuerpflichtig - Hintergründe

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"Und ich bedauere, dass von dem früheren Erdogan nichts mehr übrig ist". Außer Frage stehe es allerdings, dass Erdogan ein solches Staatsbankett nicht verdient habe. Er wolle mit seiner Anwesenheit dokumentieren, "dass es eben nicht nur eitel Sonnenschein ist", sagte Özdemir gegenüber AFPTV.

Ebenso wenig hinnehmbar seien die Aktivitäten der inzwischen verbotenen Rockergruppe Osmanen in Deutschland, die hier als "bewaffneter Arm Erdogans" agierten und in Prostitution, Waffenhandel und Drogengeschäfte verstrickt seien. Dabei richtete Özdemir im Berliner Schloss Bellevue auch ein paar Worte an den Staatschef.

Özdemir, ein erklärter Kritiker des türkischen Präsidenten, hatte die Einladung zu dem Bankett anders als andere Oppositionspolitiker angenommen.

Als Beispiel nannte Özdemir, "dass es nach wie vor deutsche Geiseln in der Türkei gibt", die von Erdogan "festgehalten werden durch seine Schergen".

Nach Angaben der ARD-Sendung "Report Mainz" haben Abgeordnete der FDP wegen der App Anzeige beim Generalbundesanwalt gestellt.

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