Maschinenschaden auf Ostsee-Fähre aus Kiel

Einstellen Kommentar Drucken

Das Schiff werde jetzt in die litauische Stadt Klaipeda geschleppt. "Es gibt technische Probleme, die Fähre brennt aber nicht", hieß es von der dänischen Reederei DFDS.

Ein DFDS-Sprecher betonte, es seien keine Verletzten gemeldet worden. Sie war am Montag um 20.50 Uhr in Kiel gestartet und sollte am Dienstag um 16.26 Uhr in Litauen ankommen.

Eine aus Kiel kommende Fähre liegt manövrierunfähig auf der Ostsee fest. Die Fähre aus Kiel war auf dem Weg ins litauische Klaipeda gewesen.

► Auf einer Fähre auf der Ostsee ist laut der Nachrichtenagentur Reuters ein Feuer ausgebrochen.

Russische Medien schrieben unter Berufung auf örtliche Behörden, dass vier bis fünf Meter hohe Wellen die Arbeiten erschwerten. Das 2010 gebaute Schiff fährt unter litauischer Flagge. Später erklärte das litauische Verteidigungsministerium, der Brand sei gelöscht worden. Die litauische Marine erklärte, einer ihrer Hubschrauber und drei Schiffe seien für den Fall entsandt worden, dass die Fähre geräumt werden müsse. Koordiniert wurde der Einsatz den Angaben zufolge vom See-Rettungszentrum von Kaliningrad.

Zudem sind laut Militär vier Kriegsschiffe unterwegs zu der Fähre, um bei der Evakuierung zu helfen.

Ein DFDS-Sprecher bestätigte der Zeitung einen kapitalen Maschinenausfall. Die "Regina Seaways" hat zwei Motoren.

Comments