Ab Dezember: Bahn erhöht Ticketpreise für den Fernverkehr

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Die Preise für Flextickets steigen laut Bahn um 1,9 Prozent, die Sparpreise und die erst kürzlich eingeführten Super-Sparpreise bleiben stabil. Vor allem Geschäftsleute nutzen häufig die Rabattkarte, um pauschal alle Züge ein Jahr lang nutzen zu dürfen.

Mit dem Fahrplanwechsel erhöht die Deutsche Bahn demnach ab dem 9. Dezember die Fernverkehrspreise um durchschnittlich 0,9 Prozent.

Die Bahncards 25 und 50, für die es 25 und 50 Prozent Rabatt auf das jeweilige Ticket gibt, kosten so viel wie bisher, ebenso die Platzreservierung (4,50 Euro).

Zugfahrten im Regionalverkehr über Grenzen von Verkehrsverbünden hinweg werden im Dezember im Durchschnitt 1,5 Prozent teuer, wie die Bahn bereits vor zwei Wochen mitgeteilt hatte. Die Bahn rechnet all diese Veränderungen zusammen - und kommt auf eine Preiserhöhung im Fernverkehr von durchschnittlich 0,9 Prozent.

Doch auch das Angebot soll verbessert werden: Alte IC-Verbindungen werden durch komfortable ICE-Züge ausgetauscht. Der Preisunterschied kann beträchtlich sein. Klasse am Ostermontag 2019. Im neuen Fahrplan für 2019 werde unter anderem die Strecke zwischen Düsseldorf und Stuttgart mit Direktverbindungen über den Frankfurter Flughafen von 11 auf 14 Fahrten pro Tag und Richtung erhöht, teilte die Bahn am Donnerstag mit. Außerdem fährt dort nun auch der ICE 4. Das Unternehmen hatte fürs gesamte erste Jahr mit 3,6 Millionen Fahrten gerechnet.

Ab Dezember wird täglich ein ICE auch von Berlin nach Wien und zurück fahren. Fahrzeit: knapp acht Stunden. Die Bahnverbindung zwischen Frankfurt und Brüssel über Köln und Aachen erhält von April an zudem einen Zweistundentakt.

Bereits am Montag hatte die Bahn über eine jahrelange Sanierung der alten ICE-Strecke Hannover-Würzburg informiert. Die Fernzüge werden umgeleitet, die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 45 Minuten.

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