Griechische Banken in Not - Wirtschaft

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Am Mittwoch waren die Aktienkurse der vier größten Banken, Piraeus Bank, Alpha Bank, National Bank of Greece und Eurobank Ergasias, dramatisch eingebrochen. Nach Angaben der griechischen Finanzpresse wird eine Bad Bank erwogen. Deren Aktien gaben um 20,73 Prozent nach. Der "Interventionsplan" war nach einer vom griechischen Ministerpräsidenten Tsipras einberufenen Dringlichkeitssitzung beschlossen worden.

Zurzeit arbeitet die griechische Regierung an einem Rettungsplan, um das wachsende Risiko von faulen Krediten in den Griff zu bekommen. Die Herausforderung der "faulen Kredite" könne bewältigt werden. Grundsätzlich möglich wäre, dass diese "Bad Bank" an Investoren Anleihen verkauft, von denen einige vom Staat garantiert würden. Am Donnerstagmorgen entspannte sich die Lage aber. Es geht um "faule Kredite" in den Bankbilanzen im Umfang von gut 88 Milliarden Euro. Das ist nicht richtig.

Die griechischen Großbanken hatten im Mai 2018 einen Stresstest der europäischen Bankenaufsicht ohne größere Blessuren überstanden. Die griechische Wirtschaft wachse mit nur zwei Prozent.

► Die Schulden sind heute - trotz der Schuldenschnitte - höher als vor der Krise. Das Rentensystem wurde reformiert, überhöhte Renten gekürzt, das Rentenalter angehoben, das Streikrecht (jeder konnte gegen alles streiken) gemildert, Privatisierungen laufen (Flug- und Seehäfen, Inseln, Luxus-Resorts), ein Katasteramt wurde aufgebaut ...

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