Toyota ruft 3808 Hybrid-Fahrzeuge in Österreich zurück

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Tokio - Der japanische Autobauer Toyota ruft in Österreich aufgrund eines Software-Problems 3808 Autos mit Hybrid-Antrieb zurück.

Wie der Konzern mitteilte, gebe es Probleme mit dem Hybrid-System, die dazu führen könnten, dass der Motor abwürge. Servolenkung und Bremsfunktion arbeiteten aber zuverlässig weiter.

In den zwischen Oktober 2008 und November 2014 gebauten Modellen, deren Antriebsstrang sich gleicht, gibt es Probleme am Hybridsystem. Rund die Hälfte der zurückgerufenen Autos hat Toyota auf dem Heimatmarkt verkauft.

Halter betroffener Fahrzeuge werden vom Kraftfahrtbundesamt angeschrieben und zu einem Werkstatttermin gebeten. Dem Hersteller seien keine Unfälle bekannt, die durch den Fehler verursacht wurden. Beide Modelle waren bereits Teil eines früheren Rückrufes, bei dem der Defekt offenbar nicht behoben werden konnte.

Es ist der zweite große Hybrid-Rückruf für Toyota innerhalb eines Monats. Anfang September wurden rund eine Million Fahrzeughalter wegen eines Brandrisikos angeschrieben. Betroffen waren damals weltweit über eine Million Exemplare des Prius und der Hybridvariante des C-HR. Zuletzt hatte der Nissan Note E-Power zum Prius aufgeschlossen und ihn sogar in den Zulassungszahlen überholt.

Über mehrere Jahre war der Prius in Japan das meistverkaufte Auto - und damit so etwas wie der VW Golf in Deutschland.

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