Nachlass von Robin Williams für 6 Millionen Dollar versteigert

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Die Sammlung des US-Schauspielers Robin Williams (1951-2014) und seiner langjährigen Ehefrau Marsha hat bei einer Auktion in New York rund sechs Millionen Dollar, das sind umgerechnet etwa 5,2 Millionen Euro, eingebracht. Ein Teil der Gesamtsumme soll an wohltätige Organisationen gespendet werden, die Robin und Marsha besonders wichtig waren.

In New York wurde nun unter anderem ein Golden Globe Award versteigert, den Williams 1988 für seine Rolle in "Good Morning, Vietnam" bekommen hatte: Die Trophäe brachte 27.500 Dollar ein. Es zeigt Kampfhubschrauber, die mit rosafarbenen Fliegen verziert sind.

Bei der Auktion "Creating a Stage: The Collection of Marsha and Robin Williams" wurden mehr als 300 Objekte gelistet. Zwei weitere Banksy-Bilder fanden bei der Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's für 137.500 und 100.000 Dollar einen neuen Besitzer. Außerdem standen etwa Kunstwerke, Uhren, Möbel und Schmuck zum Verkauf.

Es ist bereits mehr als vier Jahre her, dass diese traurige Nachricht um die Welt ging: Robin Williams (✝63) nahm sich am 11. August 2014 das Leben. Den höchsten Preis bei der Versteigerung erzielte mit 795.000 Dollar das Bild "Der San Salvathor" des Schweizer Malers Adolf Wölfli.

Ein von Regisseur Gus Van Sant gemaltes Bild, das im Film "Good Will Hunting" zu sehen ist, wurde für 90.000 Dollar versteigert - das 60-Fache seines Schätzpreises.

Der dreifache Vater wurde durch zahlreiche und vor allem erfolgreiche Filme aus unterschiedlichsten Genres wie "Der Club der toten Dichter", "Mrs. Doubtfire", "Jumanji" oder "Flubber" berühmt und lieh Flaschengeist Dschinni im Disney-Klassiker "Aladdin" seine Stimme. Dreimal war Robin für den Oscar nominiert und wurde als bester Nebendarsteller in "Good Will Hunting" ausgezeichnet.

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