Falschangaben zu Model 3? FBI soll gegen Tesla ermitteln

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Ironischerweise ermittelt die Behörde gegen Tesla (WKN: A1CX3T) wegen möglichen Falschangaben zum Model 3 - genau diesen Punkt hatten wir in unserem letzten Tesla-Update angesprochen. Die von der US-Staatsanwaltschaft in San Francisco geleiteten strafrechtlichen Untersuchungen gegen Tesla seien in den letzten Wochen intensiviert worden, schrieb das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Diesmal könnte alles noch schlimmer kommen. Teslas Pressestelle räumte auf Nachfrage zwar ein, dass das Justizministerium in diesem Jahr Dokumente zu den Prognosen der Model-3-Produktion angefordert habe. Das sei jedoch vor Monaten schon geschehen, man habe bei der Aufforderung kooperiert und seitdem keine weiteren Anfragen und auch keine Vorladung erhalten.

Die Staatsanwaltschaft in San Francisco äußerte sich nicht. Die Tesla-Aktie schloss den Freitagshandel an der NASDAQ um 5,09 Prozent fester bei 330,90 US-Dollar.

Nach Angaben im jüngsten Q3-Bericht wurden von Juli bis September 56.065 Model 3 an Kunden geliefert.

Die Produktion des Model 3, das Tesla auch Marktanteile bei Elektrofahrzeugen jenseits des Oberklassesegments sichern soll, hatte den Autobauer lange vor Probleme gestellt.

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