Abgasmanipulation: Opel wehrt sich vor Gericht gegen Diesel-Rückruf

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Opel hatte bereits angekündigt, dass man sich gegen einen vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) angeordneten Rückruf von Diesel-Pkw rechtlich zur Wehr setzen würde. Der Autobauer will so verhindern, dass rund 96.000 Autos wegen Abgasmanipulation sofort in die Werkstätten müssen. Ein Unternehmen, das sich gleich nach dem Dieselkompromiss der Bundesregierung Anfang Oktober dagegen gesträubt hat, ist Opel. Opel strengte beim schleswig-holsteinischen Verwaltungsgericht ein Eilverfahren an. Mit einer Entscheidung sei im November oder Dezember zu rechnen. In diesen seien unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden worden, die entfernt werden müssten. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe. Alle Fahrzeuge erfüllten die geltenden Vorschriften. Dabei geht es um ein Software-Update, dass Techniker bei betroffenen Fahrzeugen aufspielen sollen.

Auch die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters berichten über das juristische Vorgehen von Opel.

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