Australien: Schwimmer stirbt nach Hai-Attacke am Great Barrier Reef

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Die Whitsunday-Inseln liegen am südlichen Ende des weltgrößten Korallenriffs, des Great Barrier Reef an Australiens Ostküste. Die Hainetze an den Stränden Australiens sind allerdings heftig umstritten - auch weil sie laut Kritikern nicht nur Haie sondern unzählige andere Meereslebewesen das Leben kosten.

Jonathan Clarke von "Sea Shepherd Australia" erklärte gegenüber dem britischen "Guardian" bereits im September, dass die Gegend unter Whitsunday-Einheimischen als "No-Go-Zone" zum Schwimmen bekannt sei.

Der Mann erlitt tiefe Bisswunden an seinen Armen und Beinen und wurde nach Angaben des Fernsehsenders ABC ins Krankenhaus geflogen. Die Ärzte konnten den 33-Jährigen allerdings nicht mehr retten, er ist wenig später seinen Verletzungen erlegen, wie die Rettungskräfte am Dienstag mitteilten. Dort war der Schwimmer von einem privaten Boot ins Wasser gesprungen und von dem Tier überrascht worden. Seit Jahresbeginn ist es der landesweit zweite Todesfall infolge einer Hai-Attacke.

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