Transplantationen - Raucherlunge bekommen, an Krebs gestorben

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Die Experten schreiben, dass die verstorbene Patientin Symptome hatte, die typisch sind für durch Rauchen ausgelösten Lungenkrebs.

Nur wenige Monate nach einer Lungentransplantation ist eine Französin gestorben. Diese habe laut der vorliegenden Daten 30 Jahre lang eine Schachtel Zigaretten täglich geraucht. Das hat nun fatale Folgen.

In Frankreich stirbt eine Frau an Lungenkrebs - anderthalb Jahre, nachdem ihr die Lunge einer langjährigen Raucherin eingepflanzt wurde. Das berichtet das Fachmagazin "Lung Cancer" im Rahmen einer Studie.

Im Juni 2017 wurde die Empfängerin der Lunge auf die Krebsstation der Uniklinik Montpellier eingeliefert, zu diesem Zeitpunkt war sie 39 Jahre alt. Laut der Studie könnte der Krebs bereits im Körper der Spenderin ausgelöst worden sein. Medikamente zu Unterdrückung der Immunabwehr, die die Organempfängerin zur Verhinderung einer Abstoßung des Spenderorgans nehmen musste, hätten die Entwicklung der Krebserkrankung befördert.

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