Ermittler: Gegen Macron gerichteter Anschlagsplan vereitelt

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Die Sicherheitsbehörden nehmen mehrere Verdächtige fest. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete demnach Anti-Terrorermittlungen ein.

Sechs Menschen sind in Frankreich wegen eines geplanten Gewaltakts auf den Präsidenten Emmanuel Macron festgenommen worden. Sechs Verdächtige seien festgenommen worden, teilten die Ermittler in Paris mit. Die Planung sei aber noch vage gewesen, hieß es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Ermittlerkreisen. Allerdings gab es in der Vergangenheit auch vereinzelt Terror von rechts.

Was genau die Festgenommenen planten, ist nicht bekannt.

Die Verdächtigen wurden in den Départements Isère im Süden des Landes, Ille-et-Vilaine im Nordwesten und Moselle im Nordosten festgenommen.

Es war zunächst nicht klar, worin die Verbindung zwischen den Personen bestand und wie sie Kontakt zueinander hielten.

Macron hatte erst in einem am Sonntag veröffentlichten Interview vor einer Bedrohung durch rechtsextreme Bewegungen in ganz Europa gewarnt. Die Selbstzufriedenheit in den 1930er Jahren habe den Weg freigemacht für Adolf Hitler in Deutschland und Benito Mussolini in Italien, so der Präsident. So wurden etwa im Oktober dieses Jahres Terrorermittlungen gegen acht Verdächtige eröffnet, nachdem eine rechtsextreme Gruppe geplant hatte, Anschläge auf Politiker zu verüben. Als mögliche Zielpersonen wurden der damalige Regierungssprecher und heutige Innenminister Christophe Castaner und Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon genannt.

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