Revision abgelehnt: DSDS-Dritter Manuel entkommt Knast nicht

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Im vergangenen Jahr sorgte sein Fall erstmals für Schlagzeilen: Der Drittplatzierte von 2010 hatte seinen Mitbewohner angegriffen und dabei schwer verletzt. Der Angeklagte war von der zweiten Strafkammer des Landgerichts wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt worden.

Der Bundesgerichtshof, der die Revision geprüft hat, habe seinen Beschluss am Montag laut Bild der Staatsanwaltschaft Wetzlar übergeben. Das Gesuch wurde allerdings abgelehnt, womit das Urteil gegen den Musiker nun eindeutig rechtskräftig ist. Als Motiv sah das Gericht eine Beziehungstat, Manuel Hoffmann habe sich von seinem ebenfalls homosexuellen Mitbewohner erdrückt gefühlt und sich von ihm befreien wollen. "Die Überprüfung des Falls hat keine rechtlichen Fehler ergeben". Ihre Ansichten darüber, ob es zwischen ihnen nur eine Freundschaft ist, oder doch mehr, schienen jedoch auseinander zu gehen. Seitdem sitzt Hoffmann in Untersuchungshaft. "Ich dachte, er ist der beste Mensch auf Erden, das kann nicht sein". Er hat weiter geschlagen, weiter geschlagen. Das Opfer hingegen erzählte vor Gericht, dass Hoffmann ihn unter einem Vorwand in sein Zimmer lockte und dort sofort mit dem Pokal auf ihn einschlug. Dann schlug er mit dem steinernen Sockel weiter.

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