EVP nominiert Manfred Weber als Spitzenkandidat für Europawahl 2019

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Nach BILD-Informationen bekam er 79,2 Prozent der Stimmen.

CSU-Vize Manfred Weber (46) wurde heute beim Kongress der Europäischen Volksparteien in Helsinki zum Spitzenkandidaten für die Europawahl gewählt! Die finnischen Konservativen schicken ihren Ex-Premier Alexander Stubb ins Rennen um die EVP-Spitzenkandidatur, doch werden ihm bei der Wahl morgen nur Außenseiterchancen gegen den favorisierten EVP-Fraktionschef Manfred Weber gegeben. Als seine großen Themen nannte er den Schutz der Außengrenzen und europäischer Werte, aber auch den Traum, dass Europäer als erste eine Heilung für Krebs finden. "Für uns bei der EVP ist jeder Mensch wichtig", meinte Weber. Damit hat er gute Chancen, nach der Europawahl im kommenden Jahr den jetzigen EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker abzulösen.

Sipilä steht an der Spitze einer Regierungskoalition aus Konservativen und Rechtspopulisten.

Ob der CSU-Mann tatsächlich EU-Kommissionspräsident wird, hängt von zwei Faktoren ab: Weber muss bei der Europawahl Ende Mai 2019 ein gutes Ergebnis für die EVP einfahren, so dass sie wie bisher die größte Fraktion im Europaparlament stellt.

Das Amt gilt als die wichtigste Führungsposition innerhalb der politischen Organisationsstrukturen der EU.

Über Jahrzehnte handelten die EU-Staats- und Regierungschefs die Besetzung des einflussreichen Postens hinter verschlossenen Türen aus. Die EVP ist stärkste Kraft im Europaparlament und besetzt derzeit alle drei Präsidentenposten in der EU.

Die Änderung sollte den Europawahlkampf angesichts stetig sinkender Wahlbeteiligung lebhafter und interessanter machen.

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