Neun Jäger mit Hasenpest auf Isolierstation - Panorama

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Nabburg/Schwandorf - Neun Männer haben sich bei einer Jagd in Nabburg im Landkreis Schwandorf mit großer Wahrscheinlichkeit mit der Hasenpest angesteckt. Sie ist beim Menschen schwer zu erkennen, weil die Symptome denen einer schweren Grippe ähneln. Acht Männer sollen sich vergangene Woche bei einer Treibjagd in der Nähe von Nabburg infiziert haben.

Acht Hasen hatten die Jäger am Samstag, 27. Oktober, erlegt. Im Anschluss hat sie ihnen das Fell über die Ohren gezogen, die Tiere ausgeweidet, verpackt und anschließend verkauft. Medizinisch müsse noch von einem Verdacht gesprochen werden, da die Antikörper erst nach einigen Tagen im Blut nachgewiesen werden können. Bei einem weiteren Erkrankten war wohl sein Hund der Überträger der Krankheit, die bei Menschen zu grippeähnlichen Symptomen führt. Laut der Behörde, haben die Jäger vier der acht geschossenen Hasen schon verkauft, drei wurden bereits zurückgeholt.

Hans Prechtl vom Landratsamt Schwandorf bestätigt den Fall gegenüber der Regionalzeitung "Der neue Tag": "Es handelt sich mit überragend großer Wahrscheinlichkeit um die Hasenpest".

Prechtl appellierte an Jäger, beim Kontakt mit Tieren auf Handschuhe und Mundschutz zurückzugreifen. Bei den betroffenen Männern, kann deshalb erst morgen ein aussagekräftiger Test durchgeführt werden.

- Kontakt der Haut oder Schleimhäute mit infektiösem Tiermaterial (z.B. bei der Verarbeitung infizierter Tiere) oder mit kontaminiertem Wasser; in der Folge auch durch Schmierinfektionen, z.B.

Hasenpest wird von den Tieren auch auf Menschen übertragen.

Übertragung der Hasenpest - kann man sich beim Kochen anstecken?

Schnell erkannt sei die Hasenpest aber gut zu behandeln. Hasen) oder anderen kontaminierten Lebensmitteln (z.

Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 3 bis 5 Tage.

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