Norwegische Fregatte kollidierte nach Manöver mit Tanker

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Ein Schlepper halte das Kriegsschiff am Platz, erklärte die norwegische Feuerwehr. Vor der Westküste bei Bergen stößt die Fregatte mit einem Tankschiff zusammen. Der 23 Mann starken Besatzung des unter maltesischer Flagge fahrenden Tankers einer griechischen Reederei sei nichts passiert. Die Bergung erweist sich als schwierig.

Bei der Rückfahrt vom NATO-Manöver Trident Juncture ist eine norwegische Fregatte Donnerstagfrüh mit einem Tankschiff kollidiert. Die Fregatte "KNM Helge Insgtad" befand sich auf der Rückfahrt vom NATO-Manöver "Trident Juncture", wo sie bei der Jagd von U-Booten eingesetzt worden sein soll.

Das Schiff schlug leck und bekam Schlagseite.

Die "Helge Ingstad" und das Tankschiff "Sola TS" waren gegen 4.00 Uhr vor einem Ölterminal in der norwegischen Gemeinde Oygarden in Hordaland zusammengestoßen. Warum, ist noch unklar. Das Tankschiff, das mit 625.000 Liter Rohöl beladen war, wurde nur leicht beschädigt. Alle konnten gerettet werden.

Bei dem Unglück wurden sieben Menschen leicht verletzt. Die Mannschaft blieb unverletzt.

Die in der Werft Navantia in Spanien gebaute, 2009 in Dienst gestellte Fregatte der Fridtjof-Nansen-Klasse hat eine Verdrängung von 5290 Tonnen. Sie trägt einen Hubschrauber und ist unter anderem mit Torpedos, See- und Luftzielraketen ausgerüstet. Die Küstenwache meldete, dass Helikoptertreibstoff, den die Fregatte gebunkert hatte, ausgelaufen sei. Die Fregatte sei leckgeschlagen und man habe keine Kontrolle über das Leck, hieß es. Um zu verhindern, dass das Schiff zu tief sinkt, steuerten sie es nah ans Ufer. Weil zu viel Wasser eindrang, mussten auch sie von Bord gehen. Wenig später war das Helikopterdeck unter Wasser.

Das norwegische Militär teilte mit, man wollte nun versuchen, das havarierte Schiff in den Marinestützpunkt Haakonsvern nahe der Unglücksstelle zu schleppen.

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