Bereits mehr als 200 Tote durch Ebola im Kongo

Einstellen Kommentar Drucken

Es ist der zehnte Ebola-Ausbruch im Kongo seit 1976. Gegen die Impfung gibt es starke Widerstände.

In der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika weitet sich die Virus-Krankheit Ebola weiter aus. Der derzeitige Ebola-Ausbruch sei der bislang schwerste im Kongo.

Der jüngste Ausbruch des gefährlichen hämorrhagischen Fiebers konzentriert sich auf die Grossstadt Beni und ihre Umgebung in der unruhigen Provinz Nord-Kivu. Im Osten des Landes seien seit August bereits mehr als 200 Menschen an der Krankheit gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Kinshasa mit. In der Region sind mehrere Milizen und Rebellengruppen aktiv, was es Helfern schwer macht, zu Patienten zu gelangen und sie zu isolieren. Die Sicherheitslage stelle die größte Herausforderung dar, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus zuletzt, gefolgt vom Misstrauen der Bevölkerung. "Wenn der Einsatz still steht, erhält das Virus einen Vorteil".

Ebola ist eine oft tödlich verlaufende Virus-Krankheit. Beim bisher schwersten Ausbruch von 2013 bis 2016 erkrankten in Westafrika 28.000 Menschen.

Über dieses Thema berichtet die tagesschau am 11. November 2018 um 13:15 Uhr.

Comments