Allianz-Aktie im Aufwind: Die Gründe Kurssprung

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Die Allianz darf die erste ausländische Versicherungsholding in China gründen.

Vorteil für die Münchner Versicherer ist, dass kein chinesisches Unternehmen an der Allianz-Holding in China beteiligt sein soll.

Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte sprach von einem "signifikanten Meilenstein". Das Prämienaufkommen soll dort in den nächsten 10 Jahren um 14 Prozent jährlich steigen, schätzt die Allianz.

Allianz-Logo über chinesischen Schriftzeichen
Als erster Versicherer der Welt darf die Allianz eine chinesiche Tochter ohne"Aufseher gründen. Bildrechte dpa

China ist ein strategisch wichtiger Markt für die Versicherungsbranche. China hatte zuletzt bekräftigt, die Wirtschaft für ausländische Investoren weiter zu öffnen. Umgekehrt genossen aber chinesische Unternehmen im Ausland die volle Freizügigkeit des Marktes und kauften im großen Stile Unternehmen auf. Dies wurde auch als versöhnliches Signal im Handelskonflikt mit den USA gewertet. Die chinesische Banken- und Versicherungsaufsicht hat das Vorhaben der Deutschen genehmigt, berichtet "Reuters".

Allianz beschäftigt bereits 2.000 Mitarbeiter in China, wo es Versicherungsschutz, Risikomanagement und Asset Management anbietet. In der Lebensversicherung unterhält sie ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem staatlichen Finanzriesen CITIC unter dem Namen Allianz China Life. In der Schaden- und Unfallsparte hatte sie im Juli eine Partnerschaft mit dem chinesischen Internet-Händler JD.com angekündigt. Allianz ist Europas grösster Versicherer nach Marktkapitalisierung.

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