Hirntumor: Englisches Baby hörte nicht auf zu kichern

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"Wie schön", dachten sich die Eltern aus Winscombe in Südwestengland zunächst.

Im Krankenhaus hielt man die Familie für verrückt, weil sie wegen eines kichernden Babys gekommen war. Während sich die frisch gebackenen Eltern nichts dabei dachten, zeigte sich eine Dame vom Gesundheitsamt über Jacks Lachen besorgt. "Als wir ihn dann zum ersten Mal richtig lachen hörten, war das wunderbar". Es kann sich allerdings in einen bösartigen Tumor weiterentwickeln, weshalb eine Operation absolut notwendig ist.

Den Eingriff hat der tapfere Kerl gut überstanden. Seine Eltern sind überglücklich: Heute kichert der Zweijährige nur noch, wenn er etwas wirklich lustig findet.

Sehr zur Freude seiner Eltern.

Doch damit hörte er nicht mehr auf: Er kicherte bis zu 17 Stunden am Stück, auch nachts, wie seine Mutter Gemma Young im Interview mit der britischen Boulevardzeitung "The Sun" erzählte.

Doch die Kicheranfälle hörten nicht auf. Wir brachten Jack zum Schlafen runter, weil er ständig seinen Bruder aufweckte. "Es wiederholte sich ständig, wie eine Platte, die einen Sprung hat", beschreibt die Mutter die damalige Situation.

Doch dann begannen die Eltern, sich Sorgen zu machen. "Ich hatte keine Ahnung, was mit Jack los sein könnte, aber ich hatte Angst, dass es nie aufhören würde".

Vor der Geburt graut es vielen werdenden Eltern vor dem Geschrei ihres Babys.

Eine Untersuchung im Magnetresonanztomographen löste das Rätsel. Erst der Besuch beim Neurologen im "Bristol Royal Hospital for Children" brachte die Diagnose, die erlösende, die für die Familie trotzdem ein riesen Schock war. Die Lachsalven waren in Wahrheit epileptische Anfälle.

Doch die Ärzte können Jack helfen - der Tumor ist gutartig.

Ärzten gelang es, den Tumor in einer zehnstündigen Operation zu entfernen. Sie werden immer wieder daran erinnert, was er durchmachen musste.

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