Netzwelt: Baby kichert ständig - dann stellen die Ärzte eine Schock-Diagnose | Netzwelt

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Während sich die frisch gebackenen Eltern nichts dabei dachten, zeigte sich eine Dame vom Gesundheitsamt über Jacks Lachen besorgt. Seine Eltern freuten sich über so ein glückliches Baby. Zwei Jahre später waren Vater, Mutter und Bruder völlig erschöpft, weil Jacks Kichern alle ständig wach hielt. "Als wir ihn dann zum ersten Mal richtig lachen hörten, war das wunderbar".

Den Eingriff hat der tapfere Kerl gut überstanden. Seine Eltern sind überglücklich: Heute kichert der Zweijährige nur noch, wenn er etwas wirklich lustig findet.

Und Lachanfälle bekommt er nur noch, wenn er von seinen Eltern durchgekitzelt wird.

Egal ob am Tag oder in der Nacht: Der kleine Jack Young lachte viel und gerne nach seiner Geburt im Jahr 2014 in Winscombe.

Seine Kicher-Anfälle hätten manchmal nur 30 Minuten gedauert, manchmal aber bis zu 17 Stunden und hätten Jack auch beim Schlafen überkommen.

Doch damit hörte er nicht mehr auf: Er kicherte bis zu 17 Stunden am Stück, auch nachts, wie seine Mutter Gemma Young im Interview mit der britischen Boulevardzeitung "The Sun" erzählte. Und brachte die Familie um den Schlaf.

Doch die Kicheranfälle hörten nicht auf. "Wie eine Platte mit Sprung".

Doch dann begannen die Eltern, sich Sorgen zu machen. Also informierten die Eltern ihren Hausarzt.

Eine Untersuchung im Magnetresonanztomographen löste das Rätsel. Bis nach einem MRT-Scan die Diagnose feststand. Die Lachsalven waren in Wahrheit epileptische Anfälle. Jacks Hamartom ist gutartig, doch eine Operation ist trotzdem erforderlich, da sich sonst bösartige Tumore entwickeln können.

Ärzten gelang es, den Tumor in einer zehnstündigen Operation zu entfernen. Seitdem haben die Anfälle aufgehört.

Anfänglich dachten die Eltern noch stolz, wie fröhlich und glücklich ihr Sohn doch sei. Sie werden immer wieder daran erinnert, was er durchmachen musste.

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