Starkes Erdbeben im Süden von Alaska - Tsunamiwarnung

Einstellen Kommentar Drucken

Ein starkes Erdbeben hat am Freitag den Süden Alaskas erschüttert und in der Großstadt Anchorage Gebäude erzittern lassen. Auch eine Tsunami-Warnung wurde ausgelöst, die aber bereits nach kurzer Zeit wieder aufgehoben wurde, wie die zuständige US-Meteorologiebehörde NOAA mitteilte.

Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 6,6 an, der US-Wetterdienst sprach von 7,0. Das gab das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam an. Das Zentrum des Bebens wurde nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 12 Kilometer nördlich von Anchorage registriert.

Laut einem Bericht der Zeitung "Anchorage Daily News" erschütterte das Beben Gebäude in der Stadt heftig. Es ereignete sich demnach in 43 Kilometer Tiefe. Es gebe "erhebliche Infrastrukturschäden", teilte die Polizei am Freitag mit.

Auf Bildern in sozialen Netzwerken und von regionalen Fernsehsendern waren zerborstene Fensterscheiben, umgefallene Möbel und eine abgesackte Straße zu sehen. Über Verletzte war zunächst nichts bekannt. Es gab Berichte über Stromausfälle und Schäden an der Kommunikationsinfrastruktur. Er schrieb auf Twitter, dass er mit dem Weißen Haus in Kontakt stehe. Die Behörden gaben vorsorglich eine Tsunamiwarnung für einige Teile der Südküste heraus.

Auf der Insel Kodiak wurden die Bewohner von der Polizei aufgefordert, sich in höhere Lagen zu begeben.

In Alaska kommt es wegen des Zusammentreffens tektonischer Platten immer wieder zu Erdbeben.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk24 am 30. November 2018 um 21:00 Uhr.

Comments