Volksmusik-Star wird geehrt: Karl-Valentin-Orden für Andreas Gabalier

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Die Faschingsgesellschaft Narrhalla sah Parallelen zwischen dem "selbsternannte Volks-Rock'n'Roller" Andreas Gabalier und Karl Valentin, "der sich zeitlebens als Volkssänger sah".

Nach den Münchner-"Tatort"-Kommissaren Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, Oberbürgermeister Dieter Reiter und Ex-Bayern-Kapitän Philipp Lahm als umstrittenem Preisträger wird Andreas Gabalier am 2. Februar 2019 der Karl-Valentin-Orden verliehen". Die Faschingsgesellschaft hält den 34-Jährigen geeignet, die Spitzfindigkeiten des Münchner Humoristen in der heutigen Zeit zu verkörpern.

Warum bekommt Gabalier den Karl-Valentin-Orden?

Gabalier werde für seine Arbeit als neuer Volkssänger geehrt, für seine Liebe zu München und für den Mut, seine Meinung zu vertreten. Mit seinem Stück "A Meinung haben" habe er zudem "ein Loblied auf das Andersdenken, auf Menschen, die ihr politikverdrossenes Schweigen brechen und hinter ihrer Meinung stehen", geschaffen. Die Narrhalla sieht in dem Song eine Anknüpfung an das berühmte Zitat von Karl Valentin: "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde". Die Laudatio für den "Jung Volks-Rock'n'Roller" hält "Alt Rock'n'Roller" Peter Kraus.

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