Benzin- und Dieselmotoren haben Zukunft

Einstellen Kommentar Drucken

Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/33012 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Auch als Standort für Mobilitäts- und Lieferdienste sieht Aral eine Zukunft. Demnach werden 2040 noch mehr als zwei Drittel aller Fahrzeuge in Deutschland von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Auch die Großstadttankstelle verändert sich. Dafür sorgen neue Services für autonome Fahrzeugflotten, Lufttaxen, eine wachsende Zahl von Elektroautos sowie die Weiterentwicklung des Shopgeschäfts.

Nach einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Benzin- und Diese-Hybride eine Zukunft. Im Jahr 2040 werden die Deutschen mit Pkw und Nutzfahrzeugen pro Jahr 900 Milliarden Kilometer zurücklegen - rund 25 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Und das, obwohl die Bevölkerung um 4,7 Millionen auf 76,8 Millionen Menschen zurückgehen soll. Als Grund für das trotz sinkender Bevölkerungszahl steigende Verkehrsaufkommen nennt die Analyse eine mobilere, ältere Gesellschaft und den starken Anstieg im Logistikbereich. Bis 2040 werden Nutzfahrzeuge demnach die doppelte Kilometerzahl zurücklegen - auch in der Großstadt. Alles in allem lässt sich sagen: Die Tankstellenbetreiber werden viel Geld in Umbaumaßnahmen investieren müssen, ihr Geschäftsmodell ist aber nicht grundlegend bedroht. Die Antwort auf die Frage, woher dieser Verkehrsanstieg in deutschen Großstädten dann kommt, liegt unter anderem in der Logistik.

Neuer Mix in Sachen Antriebstechnologie: Ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Mobilität und des Tankstellenangebots ist der Mix künftiger Antriebstechnologien. Laut DLR werden Pkw im Jahr 2040 zunehmend mit Hybrid-Antrieb fahren. 2040 sollen bei den Pkw-Neuzulassungen Benzin- und Diesel-Hybride mit 68 Prozent die Mehrheit bilden. Verbrenner werden mit einem Anteil von zwei Dritteln ihre bedeutende Rolle zwar behalten. Doch auch die Elektrifizierung schreitet voran. Dies widerspricht deutlich den Wunschvorstellungen der Bundesregierung, die das Ziel von 1 Million E-Fahrzeugen (inklusive Plug-In-Hybride) für 2020 ausgegeben hatte.

Eine noch größere Rolle dürften konventionelle Kraftstoffe bei Nutzfahrzeugen spielen.

Chancen für die Tankstelle der Zukunft: Eines steht fest: "Mit Sicherheit hat die Tankstelle auch in Zukunft eine wichtige Rolle für unsere Mobilität. Mit neuen Funktionen kann sie zu einem Knotenpunkt in unserem Alltag werden", resümierte Prof. Dr. Allerdings werde sich einiges im Angebot ändern. Für diese Fahrzeuge soll die Tankstelle der Zukunft mit Hochleistungsladesäulen sowie mit Batteriewechselstationen für elektrische Fahrräder und Roller ausgerüstet werden. Deshalb steigt Aral in das Geschäft mit Ultraschnellladesäulen ein, an denen Elektroautos binnen weniger Minuten Strom für bis zu 145 Kilometer Reichweite tanken können. Zudem könnten in Zukunft Tankroboter die Betankung oder das Laden übernehmen.

"Gesamtflotte vertreten sein", sagt Aral-Chef Wendeler zum Zukunftskonzept. Als Teil des zukünftigen Kraftstoffmixes bieten Erdgas und Autogas laut Wendeler zusätzliche Potenziale.

Comments