FC Bayern München: Uli Hoeness verbannt Paul Breitner von Ehrentribüne

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"Es geht immer um die Familie, die FC-Bayern-Familie". Und einer, der zeigt, wie dünnhäutig der taumelnde Rekordmeister aktuell reagiert.

Breitner hatte im Oktober den verbalen Rundumschlag von Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei einer kuriosen und nach wie vor unverständlichen und komplett überzogenen Pressekonferenz scharf kritisiert.

Der Präsident griff nicht mal selbst zum Telefonhörer. Man habe "gemeinsam entschieden, dass er im Ehrengastbereich der Allianz Arena nicht mehr willkommen ist", sagte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen bei "Spiegel online".

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Die Streitereien zwischen Breitner und Hoeneß waren auch unter den Bayern-Fans beim Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon ein Thema. "Ich habe ihm gesagt: Damit habe ich ohnehin gerechnet". Er wolle "den ein oder anderen" im Moment eh nicht sehen.

Paul Breitner darf beim Fußball-Bundesligisten FC Bayern München nicht mehr auf die Ehrentribüne.

Es ist nicht die erste Kontroverse, die Breitner austrägt, schon als Spieler stand er bei Bayern einst vor dem Rauswurf, auch nach seiner Karriere piesackte er viele mit seinen kritischen Ansichten, was ihn einmal sogar den Job als Bundestrainer gekostet haben soll. "Ich habe daraufhin beschlossen", sagte Breitner der Zeitung, "meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken". Breitner war zuletzt als Berater, Chefscout und Markenbotschafter beim Tabellenfünften tätig. Das Verhältnis von Hoeneß und Breitner gilt als schwer belastet. Im März 2017 hatte er aber hingeworfen.

Im Streit zwischen Paul Breitner und Uli Hoeneß meldet sich nun deren ehemalige Teamkollege Franz Beckenbauer zu Wort.

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