Wirtschaft Inflation in der Eurozone fällt auf 2,0 Prozent

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Geschätzte Inflation im Euroraum im November bei 2,0 Prozent, Arbeitslosenquote im Oktober bei 8,1 Prozent: Die jährliche Inflation im Euroraum im November 2018 wird auf 2,0 Prozent geschätzt, gegenüber 2,2 Prozent im Oktober, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Im Oktober markierte die Teuerung mit 2,5 Prozent noch den höchsten Wert seit September 2008. Analysten hatten im Schnitt mit der Abschwächung gerechnet.

Insbesondere für Energie mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen: Sie kostete 9,3 Prozent mehr als im November 2017 und erwies sich damit einmal mehr als Treiber der Inflation. Lebensmittel, Alkohol und Tabak waren 2,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.

Die sogenannte Kernteuerung, die meist stark schwankende Bereiche wie Energie außen vor lässt, fiel im November von 1,1 auf 1,0 Prozent. Die EZB strebt mittelfristig eine Gesamtinflation von knapp zwei Prozent an. Bei diesem Wert sehen die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) die Stabilität der Preise als gewährleistet an.

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