Andalusien: Rechtsextreme ziehen ins Regionalparlament ein

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Gleichzeitig sieht es danach aus, als könnte mit der Partei Vox erstmals eine rechtspopulistische Partei ins Regionalparlament von Sevilla einziehen. Die Wahl in Andalusien galt als Stimmungstest für die sozialdemokratische Regierung von Spaniens Ministerpräsident Sanchez.

Viele Menschen in Andalusien haben keine Arbeit, gleichzeitig ist die Region zum wichtigsten Anlaufpunkt in Spanien für Migranten geworden. Die fremdenfeindliche Partei holte bei dem Urnengang nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen 12 der 109 Sitze und bescherte damit den rechten Parteien insgesamt eine Mehrheit. Andalusien wird seit Jahrzehnten von der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) regiert.

Das Ergebnis ist eine Überraschung: Umfragen vor der Wahl hatten die ultrarechte Partei Vox noch deutlich schwächer gesehen und ihr höchstens fünf Sitze vorhergesagt. Andalusien ist mit 8,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Region Spaniens.

Stimmungstest für Spaniens Regierung?

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Seit 1982 sind sie dort an der Macht.

Regionalpräsidentin Susana Diaz hatte vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, nachdem die Sozialisten die Unterstützung der Mitte-rechts-Partei Ciuadadanos verloren hatten.

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