Merkels Sitznachbar: Kanzlerin ist "relaxte" Passagierin

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Man kennt das. Flug gebucht, beim Check-In leicht gepennt und dann einen Mittelplatz bekommen. Oder neben einem, der ruhig mal wieder hätte duschen können. Die Kanzlerin ist da anders. Agustin Agüero weiß das.

Der Argentinier Agustín Agüero verbrachte seinen Flug von Madrid nach Buenos Aires neben Kanzlerin Merkel. Diese vollkommen abstruse Situation erlebte der Argentinier Agustín Agüero auf seinem Flug von Madrid nach Buenos Aires.

Und natürlich postet Merkels Sitznachbar zahlreiche Fotos, die beweisen, dass er wirklich neben der Kanzlerin saß. Rund 13 Stunden Flug nach Buenos Aires standen an, nur sechs, sieben Plätze in der Business Class waren besetzt.

Auch Vizekanzler Olaf Scholz tauchte auf, dazu Sprecher, Berater und Personenschützer.

Angela Merkel war an Bord der Linienmaschine, weil ihr fast 20 Jahre alter Regierungsflieger am Tag zuvor den Weg von Berlin-Tegel nach Argentinien wegen eines Defekts hatte abbrechen müssen und in Köln/Bonn gelandet war. Neben Agüero setzte sich plötzlich die Politikerin, die vom US-Magazin "Forbes" siebenmal in Folge zur mächtigsten Frau der Welt gekürt wurde.

Und was hat sie über den Wolken so gemacht? Sie habe keine Sonderwünsche gehabt. Da die Besatzung aber Ruhezeiten einhalten musste, hatte die Kanzlerin noch ein wenig Zeit und bummelte erst durch die Metropole, ging dann auch noch in ein Steakhouse und besichtigte eine Kirche. Er habe sich nicht getraut, sie anzusprechen, wird er zitiert. Aber sie habe immer mal wieder rübergelächelt. Mit zwölf Stunden Verspätung schaffte es Angela Merkel dann zumindest noch zum Galaabend.

Ins Gespräch gekommen ist Agüero mit der Kanzlerin allerdings nicht.

Ich sage: Männer sind Abfall.

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