Segler aus Hannover stirbt im Atlantik - Ehefrau gerettet

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Ein deutscher Segler ist am Donnerstag an der französischen Atlantikküste tödlich verunglückt.

Seine Frau konnte verletzt von der schiffbrüchigen Yacht gerettet werden. Eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wollte die Angaben nicht kommentieren. Die Meerespräfektur konnte das jedoch bislang nicht bestätigen. Von einem der beiden Schiffe wurden drei Besatzungsmitglieder über Bord gespült.

Ein Retter, der ins Wasser stürzte, erlitt ebenfalls Verletzungen, berichten die französische Meerespräfektur für den Atlantik und französische Medien.

Das Ehepaar war auf einem etwa zehn Meter langen Segelboot unterwegs gewesen und erlitt in der Nacht zum Freitag auf der Höhe des Ortes Soulac-sur-Mer nordwestlich von Bordeaux Schiffbruch.

Der Mann fiel bei dem Unglück über Bord.

Die französischen Kollegen schickten sofort drei Hubschrauber sowie die Seenotrettungskreuzer "Sieur de Mons" und "Madeleine Dassault" los. Die Frau alarmierte das Seenot-Koordinierungszentrum in Bremen. Ein Armee-Hubschrauber vom Typ "Caracal" fand den Segler, der trotz angelegter Rettungsweste nur noch tot geborgen werden konnte. Sie wurde in ein Krankenhaus geflogen. Die Yacht musste aufgegeben werden, wurde nach Angaben von MRCC Etel aber zwischenzeitlich treibend gefunden.

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