Start geglückt: Wieder drei Raumfahrer auf dem Weg zur ISS

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Fast zwei Monate nach dem gescheiterten Start zweier Astronauten zur Internationalen Raumstation sind am Montag wieder drei Raumfahrer zur ISS gestartet. Die US-Astronautin Anne McClain, der Kanadier David Saint-Jacques und der russische Kosmonaut Oleg Kononenko hoben planmäßig um 17:31 Uhr (Ortszeit) vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan ab. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos sprach im Kurzmitteilungsdienst Twitter von einem "erfolgreichen" Start. Nach der Trennung von der dritten Antriebsstufe nahm das Raumschiff Kurs auf den Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde.

Die Raumfahrer treten die Reise ins All früher an als geplant, um einen geordneten Übergang auf der ISS zu ermöglichen. Ursprünglich war der Start des Trios für den 20. Dezember geplant gewesen. Jedoch soll an jenem Tag die aktuelle dreiköpfige Besatzung die ISS verlassen.

Es ist die erste bemannte Reise zur ISS, nachdem es am 11. Oktober zu einem Fehlstart durch einen technischen Fehler gekommen war. Doch die Sojus-Rakete mit dem US-Astronauten Nick Hague und seinem russischen Kollegen Alexej Owtschinin musste kurz nach dem Start wegen einer Antriebspanne notlanden. "Wir sind psychologisch und technisch bereit für den Start und für jede Situation, die an Bord passieren könnte". Dazu veröffentlichte er drei Fotos der Rakete auf ihrem Flug ins All.

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