Schauspielerin nach Striptease auf Parkplatz vor Gericht

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Vor dem Amtsgericht muss sich Mönning, die in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" eine Nonne spielte, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten. Ihr Problem: Zwei der Männer waren Zivilpolizisten.

Mönning hatte zuerst in einem durchsichtigen Oberteil posiert und dann ihren Rock gehoben. Ein Richter verurteilte die Schauspielerin schließlich. Die beiden Beamten filmten den Auftritt.

Über ihren Anwalt Philip Müller ließ Mönning am Dienstag ausrichten, "aus einer künstlerischen Laune heraus" das Röckchen gehoben zu haben. "Ich kann nicht glauben, dass es eine Straftat sein soll, als Frau seinen Körper zu zeigen", sagte sie über ihren Anwalt.

Der Vorfall sorgte für Schlagzeilen, weil die Schauspielerin nach Erhalt des Strafbefehls selbst mit dem Video ihres Strips an die Öffentlichkeit gegangen war. Ihr Anwalt Alexander Stevens kritisierte die Videoaufzeichnung, die ohne Einverständnis Mönnings gemacht worden sei, sowie die scharfen Sicherheitsvorkehrungen für die Verhandlung.

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