Wirtschaft an der Westküste für Merz als CDU-Chef

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Seine Sympathie für Friedrich Merz ist kein Geheimnis.

Das bestätigt nun auch Friedrich Merz in einer Dokumentation des WDR und der ARD von Filmemacher Stephan Lamby, in der es vor allem um Merz Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz geht ("Der Machtkampf - wer folgt auf Merkel", Montag, ARD, 20.15 Uhr).

Ein Wahlsieg von Friedrich Merz "würde es erleichtern, wieder zu einer Integration der politischen Kräfte zur Mitte hin zu kommen und unser System zu stabilisieren", sagte Schäuble. Die politischen Ränder würden dann "wieder schwächer". So stellten sich EU-Kommissar Günther Oettinger (65) und Staatssekretär Thomas Bareiß (43) hinter Merz.

Schäuble und Merz eint ihr angespanntes Verhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auf dem CDU-Parteitag Ende der Woche in Hamburg nicht erneut für den Vorsitz kandidiert. Sie unterzeichneten einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge ein Schreiben des Unterstützer-Kreises aus Baden-Württemberg "Initiative für Friedrich Merz". Dazu sei es dann aber nicht gekommen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günter sprach sich für Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer aus. Er werde die jetzige Generalsekretärin wählen und für sie werben, sagte Günther am Montagabend. "Dafür bietet Annegret Kramp-Karrenbauer aus meiner Sicht die beste Gewähr". Drei Tage vor dem entscheidenden Parteitag in Hamburg macht das CDU-Urgestein (seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestags) seine Unterstützung endlich öffentlich! Kramp-Karrenbauer und Merz werden die besten Chancen eingeräumt. Gesundheitsminister Jens Spahn blieb unter 2 Prozent.

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