Warten auf Russland: OPEC macht Ölförderkürzung von Russland abhängig

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Um das zu können, solle der Beitrag Russlands abgewartet werden.

Vor Beginn des Opec-Treffens in Wien am Donnerstag haben sich erste Mitgliedsländer für eine Drosselung der Produktion zur Stabilisierung der Preise ausgesprochen.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ringt vor allem mit Russland um eine Drosselung der Fördermenge, um den Preis des Rohstoffs zu stabilisieren. Der russische Energieminister Alexander Nowak sei für ein Gespräch mit Präsident Wladimir Putin zurück nach Moskau geflogen. Er werde am Freitag wieder in Wien erwartet. Derweil wollten die Opec-Mitglieder darüber beraten, wie die zuletzt gesunkenen Ölpreise wieder höher getrieben werden können. Der Minister sagte, er sei nicht zuversichtlich, dass eine Fortsetzung des Treffens der sogenannten "Opec+"-Staaten eine Einigung bringen werde".

Der Ölpreis der richtungsweisenden Nordseesorte Brent fiel am Donnerstag deutlich um 4,8 Prozent Prozent auf unter 58,75 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Die Gespräche dauerten an. Das waren 41 Cent weniger als am Mittwoch. Saudi-Arabien möchte Russland davon überzeugen, zu der Förderdrosselung mindestens 250.000 bis 300.000 Barrel pro Tag beizusteuern, so Reuters. Insgesamt soll die Reduzierung 1,3 Millionen Barrel pro Tag betragen.

US-Präsident Donald Trump übt aber Druck auf die OPEC aus, für niedrigere Ölpreise zu sorgen.

Die Opec-Staaten und die mit ihnen verbündeten Länder außerhalb der Opec, scheinen sich bereits auf die Notwendigkeit einer Produktionsverringerung verständigt zu haben. Dies hatte der Energieminister Omans, Mohammed Al Rumhi, am Mittwochabend in Wien gesagt. Der Markt rechnet offenbar mit einer Verringerung der Tagesproduktion um etwa eine Million Barrel.

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