StreetScooter erhalten Genehmigung für Großserien

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Frankfurt (Reuters) - Die Post-Tochter Streetscooter kann die Serienfertigung ihres kleinen Elektrotransporter-Modells "Work" ausdehnen. "Das Interesse für den StreetScooter von Unternehmen mit Großflotten, Gewerbetreibenden und kommunalen Betrieben ist groß. Durch die Großseriengenehmigung können auch große Fahrzeugmengen bei Flottenbestellungen problemlos zugelassen werden, und das auch im Ausland", sagt Achim Kampker, CEO der StreetScooter GmbH. Das KBA hätte in dem gelben E-Flitzer dabei Bauteile entdeckt, die für normale Zulassungen zu hohe Mengen an Schwermetallen enthielten.

Neben den drei Transporter-Varianten WORK, WORK L und WORK XL produziert das Unternehmen Transporträder mit Elektromotoren.

Der Work ist das Einstiegsmodell der Streetscooter-Flotte. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg habe die Genehmigung für das Tochterunternehmen der Post erteilt, das ursprünglich von Professoren der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen gegründet worden war, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Sie bestätigt, dass strenge Produktionsstandards auch bei Produktionsmengen von vielen Tausend Fahrzeugen eingehalten werden. "Gerade angesichts unserer steigenden Produktionsstückzahlen ist das ein ganz entscheidender Schritt". Insgesamt verfügt die Streetscooter GmbH über eine Produktionskapazität von bis zu 20.000 Fahrzeugen im Jahr. "Wir bekommen viele Anfragen und konkrete Bestellungen aus dem Ausland". Der englische Milchlieferant Milk & More beispielsweise erwarb Mitte dieses Jahres 200 Fahrzeuge.

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