Iran führt Militärmanöver am Persischen Golf durch

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Inmitten der angespannten Lage zwischen den Vereinten Staaten von Amerika und dem Iran haben die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) ein Militärmanöver am Persischen Golf abgehalten - zeitgleich mit der Ankunft eines US-Flugzeugträgers.

Einen Tag nach dem Einlaufen des US-Flugzeugträgers "John C. Stennis" in den Persischen Golf haben die iranischen Revolutionswächter mit einem großangelegten Manöver in dem Gebiet begonnen. An den Übungen nahmen Medienberichten zufolge Bodentruppen der Revolutionsgarden sowie Hubschrauber und Drohnen teil.

Bei dem Manöver sollen auch Raketen getestet worden sein. In dem IRIB-Bericht waren jedoch keine Aufnahmen von Tests mit Mittelstreckenraketen zu sehen.

Die Revolutionsgarden übten diesmal auf der Insel Gheschm am Eingang zum Golf. Diese liegt unmittelbar vor dem iranischen Festland und in Nähe der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Der Iran hat damit gedroht, den Öltransport durch das Nadelöhr zu stören, sollten die USA im Zuge ihrer verschärften Sanktionen nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran die Ölexporte der Islamischen Republik zum Erliegen bringen. Fast ein Drittel der weltweiten Ölexporte wird durch die Straße von Hormus am Persischen Golf verschifft.

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