Österreich: Verletzte nach Schüssen in Wiener Innenstadt

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Eine Person ist laut Polizei noch am Tatort verstorben, eine zweite wurde schwer verletzt. Die Polizei geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Einen Terrorakt wird ausgeschlossen. Die Polizei hat die Innenstadt abgeriegelt und eine Fahndung eingeleitet. Der Tatverdächtige ist noch auf der Flucht. Es bestehe derzeit jedoch keine Gefährdung für Unbeteiligte, wie sie auf Twitter schreibt. Es gibt aber angeblich Berichte in serbischen Medien, dass die Tat einen Zusammenhang mit serbischer oder montenegrinischer Kriminalität haben könnte.

In der Wiener Innenstadt ist bei einer Schießerei ein Mensch getötet, ein weiterer verletzt worden. Die beiden Opfer seinen durch gezielte Kopfschüsse getroffen worden, berichtete der Sender oe.24. Erst nachdem sie das Lokal verlassen hatten, seien die Schüsse gefallen.

Dass ein dritter Mann die beiden Opfer begleitete, wollte Polizeisprecher Daniel Fürst auf APA-Anfrage nicht bestätigen.

Der Tatort war stundenlang großräumig abgesperrt.

Ein Ohren- und Augenzeuge berichtete, dass die Männer zu dritt unterwegs waren. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Ob die Männer zuvor in dem bekannten Schnitzeltempel Figlmüller essen waren und der Täter auf sie gewartet hat, ist unklar. Wie die Polizei Wien auf Twitter schreibt, wurden gegen 13.30 Uhr zwei Menschen mit Schussverletzungen aufgefunden. Dabei seien sie völlig unauffällig gewesen. "Bruder!" gerufen, sagte ein litauischer Journalist, der die Bluttat zufällig beobachtete, der Zeitung. Ein Mann habe anschließend in einer slawischen Sprache "Bruder!"

In der Zwischenzeit hat die Polizei die Absperrung der Wollzeile, Bäckerstrasse und und Lugeck aufgehoben. Lediglich der Durchgang bei der Wollzeile 5 bleibt wegen laufender Tatortarbeiten gesperrt.

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