Mehr als 20 Tote bei zwei Terroranschlägen in Mogadischu

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Bei einem Doppelanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mindestens sieben Menschen getötet worden.

Bei den zwei Explosionen seien zudem mehr als zehn Menschen verwundet worden, erklärte ein Polizeisprecher.

Bei den Explosionen am Sonnabend in der Nähe des Präsidentenpalastes handelte sich offensichtlich um zwei Autobomben, die von islamistischen Selbstmordattentätern gezündet worden waren, wie die Polizei mitteilte.

Bereits im November hatte sich ein Selbstmordattentäter an einer Kreuzung in Mogadischu in die Luft gesprengt. Der in London ansässige somalische Fernsehsender Universal TV berichtete, drei seiner Mitarbeiter seien bei dem Attentat ums Leben gekommen, darunter ein Journalist mit britischer und somalischer Staatsbürgerschaft.

Die islamistische Terror-Miliz Al-Shabaab hat sich zu den Anschlägen bekannt. Das Ziel der Bomben seien Sicherheitskontrollen in der Nähe des Präsidentenpalastes gewesen, hieß es. Ein Vertreter des somalischen Geheimdienstes Nisa erklärte indes, die Attentäter hätten Ort des Neubaus des Nationaltheaters im Visier gehabt. In dem Land kämpfen militante Islamisten um die Vorherrschaft. Al-Shabaab bekämpft die vom Westen unterstützte Regierung, die von Friedenstruppen der Afrikanischen Union geschützt wird.

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