Menschenhandel: 32 Jahre nach Entführung - Argentinierin wieder aufgetaucht

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In Bolivien konnte die Polizei die entführte Frau mit ihrem Sohn aufspüren.

Gemeinsam mit ihrem Sohn wurde die Frau, die aus der argentinischen Stadt Mar del Plata rund 400 Kilometer südlich von Buenos Aires stammt, anschließend zurück zu ihrer Familie gebracht.

Die argentinische Gendarmerie berichtete am ersten Weihnachtstag in einer Erklärung, dass sie 2014 per Gericht die Erlaubnis zur erneuten Untersuchung des Falles erhalten habe. In den ersten Monaten dieses Jahres konnte sie feststellen, dass sich die aus Mar del Plata stammende Frau im bolivianischen Bermejo an der Grenze befand. Die bolivianische Polizei schritt schließlich ein und befreite die Frau und deren neunjährigen Sohn. Jetzt, 32 Jahre später, tauchte eine Argentinierin in Bolivien wieder auf. Die heute 45-Jährige sei als 13-Jährige das Opfer von Menschenhändlern geworden, teilte die argentinische Polizei am Dienstag mit.

Menschenhandel und Zwangsprostitution sind in Argentinien noch immer große Probleme. Nähere Details zu dem Entführungsfall wurden zunächst nicht bekannt.

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