Putin testet Überschall-Atomrakete - Maas warnt vor neuer Aufrüstung

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Russland hat den erfolgreichen Test einer neuen Überschallrakete bekanntgegeben. Ihr Ziel sei der 6000 Kilometer entfernte Schießplatz Kura auf der Halbinsel Kamtschatka gewesen. Präsident Wladimir Putin sagte am Mittwoch bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit Regierungsvertretern, der abschliessende Test der Rakete sei "absolut erfolgreich" gewesen. Die Rakete "Avangard" oder "Avantgarde" solle im nächsten Jahr in Dienst gestellt werden, kündigte Putin in Moskau an.

Russland hat offenbar eine neue Überschallwaffe getestet. Die Interkontinentalrakete "Avangard" werde ab 2019 einsatzbereit sein. Er sei fünfmal so schnell wie der Schall, könne Atomwaffen transportieren und aufgrund der Geschwindigkeit nicht abgefangen werden.

Putin hatte angekündigt, dass die neuen Waffen fast jeden Punkt der Welt treffen und einem in den USA gebauten Raketenschild entkommen könnten. Putin drohte mit der Entwicklung neuer Atomraketen, sollten die USA ihre Ankündigung umsetzen. Sein Land sei angesichts der Aufrüstung der USA gezwungen zu handeln, sagte er damals. Jedoch verfügten die USA über ein besseres Raketen-Leitsystem und Russlands finanzielle sowie Eingriffsmöglichkeiten würden den amerikanischen nachhinken, heißt es im Artikel.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat das Ende des im Konflikt mit Russland verhängten Kriegsrechts verkündet.

Das ukrainische Parlament hatte am 28. November auf Antrag von Poroschenko beschlossen, ein 30-tägiges Kriegsrecht in den Grenz- und Küstenregionen zu verhängen.

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