Google transferierte 20 Milliarden Euro auf die Bermudas

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Aus dem Dokument an die Niederländische Handelskammer geht hervor, dass der Mutterkonzern Alphabet die 20 Milliarden Euro über die Niederlande transferiert hat. Der Konzern wiederholte in einer Mitteilung erneut, er halte sich in allen Ländern, in denen es tätig sei, an die Steuergesetze. Den Großteil seiner Abgaben leiste Google "wie andere multinationale Konzerne" in seinem Heimatmarkt. "Wir haben in den letzten zehn Jahren einen globalen effektiven Steuersatz von 26 Prozent entrichtet". Er erfolgt über eine Struktur, die unter Experten als "Double Irish, Dutch Sandwich" bekannt ist. Dabei führt die irische Google-Tochter Ireland Limited im nicht US-amerikanischen Ausland erwirtschaftete Erlöse über eine niederländische Briefkastenfirma an die Google Ireland Holding ab.

Unter dem Druck der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten entschied sich Irland jedoch 2014, die Vereinbarung auslaufen zu lassen und die Steuervorteile von Google im Jahr 2020 zu beenden.

Fast 20 Milliarden Euro hat Google durch legale Steuerschlupflöcher aus Europa geschleust, wie Reuters am Donnerstag berichtete. Dies belegen die Bruttogewinne von 13,6 Millionen Euro.

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