Mrd. US-Dollar: Megadeal in der US-Pharmaindustrie

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Dollar erzielen. Bristol-Myers will nach dem Abschluss zudem einen beschleunigten Aktienrückkauf über bis zu fünf Mrd.

Mega-Deal in der US-Pharmabranche: Bristol-Myers Squibb will den Biotechkonzern Celgene für rund 74 Mrd. Celgene stand zuletzt dennoch unter Druck, da das Mittel in den nächsten Jahren zunehmend Konkurrenz durch Generika bekommen dürfte. CVR kommt oftmals ins Spiel, wenn sich die Verhandlungspartner nicht auf einen Kaufpreis einigen können.

BMS will sich mit Celgene vor allem auf lukrative Krebsmedikamente, Entzündungshemmer sowie auf Erkrankungen des Immunsystems und der Blutgefäße konzentrieren. Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben dem Vorhaben bereits zugestimmt.

Laut Dr. Giovanni Caforio, Chairman und Chief Executive Officer von Bristol-Myers Squibb, soll das kombinierte Unternehmen die Führungspositionen im gemeinsamen Portfolio ausbauen, unter anderem in den Bereichen Krebs und Immunologie sowie Entzündungen. Im Herz-Kreislauf-Segment wäre das Unternehmen mit dem Blutverdünner Eliquis vertreten. Durch den Zukauf erwartet Bristol-Myers zudem jährliche Einsparungen in Höhe von rund 2,5 Milliarden Dollar bis 2022. Das Ergebnis je Aktie würde umgehend höher ausfallen. Auf Basis des letzten BMS-Schlusskurses wären das insgesamt 102,34 Dollar, was einem Aufschlag von 54 Prozent auf den letzten Celgene-Kurs entspräche - vor gut einer Woche hatte dieser bei 58,59 Dollar noch den niedrigsten Stand seit Juni 2013 markiert. Bristol-Myers verloren gut zehn Prozent.

Bristol-Myers kündigte weiter an, eine umfassende Prognose für 2019 bei der Vorlage der Viertquartalszahlen am 24. Januar zu nennen. Die Therapie mit dem Stoff kostet über 100.000 Dollar im Jahr.

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