Arbeitslosigkeit im Dezember leicht gestiegen

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Vor allem Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung würden schwer einen Job finden: Im Dezember haben rund 6.900 Menschen eine Arbeit in einer Helfertätigkeit gesucht, den Arbeitsagenturen und Jobcentern in der Oberpfalz sind im gleichen Zeitraum nur 2.400 offene Stellen für Ungelernte bekannt gewesen.

Viele witterungsabhängige Branchen entlassen im Winter Arbeiter. Das wirkt sich auch auf die Arbeitslosenzahlen im Dezember aus. Die Quote betrug im Dezember nach Angaben der Starnberger Agentur für Arbeit 2,3 Prozent nach 2,2 Prozent im November.

Im letzten Monat des vergangenen Jahres waren 30 200 Männer und Frauen im Saarland arbeitslos - 200 oder 0,6 Prozent mehr als im November, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Saarbrücken mitteilte. Im Vergleich zum November waren damit im Freistaat rund 6274 Menschen mehr ohne Job.

Auch auf das ganze Jahr 2018 gerechnet ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland 2018 auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung gesunken. Damit hatten 33,47 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job - 696 000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Jobsucher ging im Vergleich zum Vorjahr um 193 000 zurück.

Der Arbeitsmarkt profitiere weiter von der stabilen Konjunktur, so die Volkswirte. "Der positive Trend im bayerischen Arbeitsmarkt setzt sich eindrucksvoll fort", erklärte sie am Freitag. Jeden Monat nehmen die Chefs der 156 deutschen Arbeitsagenturen an der Befragung der Denkfabrik der BA daran teil. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,9 Prozent. Damit zeigt er weiter ein positives Klima an. Die Skala des Barometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung). "Brexit, Trump, Diesel - die Wirtschaft hat Gegenwind".

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