Verdi ruft zu Warnstreiks an Berliner Flughäfen auf

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Knapp vier Stunden lang wollen die 3.000 Mitarbeiter des Sicherheitspersonals am Flughafen Schönefeld und am Flughafen Tegel die Arbeit niederlegen.

Am Montag könnte es für Flugreisende, die in Berlin starten, zu langen Wartezeiten kommen: Verdi hat zum Streik aufgerufen.

Dadurch könne es auf beiden Airports vor allem in den frühen Morgenstunden zu starken Beeinträchtigungen bei der Abfertigung kommen, sagte ein Sprecher. Die Flughafengesellschaft bittet alle Passagiere dringend, sich vor der Abfahrt zu den Flughäfen bei der jeweiligen Airline beziehungsweise auf deren Internetseiten über ihre Flüge zu informieren.

Mit der Aktion soll Verdi zufolge "ein erstes Signal" an die Arbeitgeber gesendet werden, ein verhandlungsfähiges Angebot für die rund 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen vorzulegen, so die Agentur Reuters. Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) habe auch in der vierten Verhandlungsrunde vor Weihnachten "ein völlig unzureichendes Angebot" vorgelegt.

Verdi fordert eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro. Verdi hat weitere Arbeitskämpfe auch an anderen deutschen Flughäfen nicht ausgeschlossen. Die Verhandlungen sollen am 23. Januar fortgesetzt werden.

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