Wortwahl auf AfD-Linie - "Aufstehen"-Bewegung empört mit Tweet über Rundfunkbeitrag"

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Die linke Bewegung "Aufstehen" hat mit einem derben Tweet zum Rundfunkbeitrag heftige Kritik ausgelöst. Bessere Idee: "Einkommen der Fernseh-Intendanten senken!" In der Mitteilung wurde zudem die Forderung gestellt: "Bürgermedien statt Regierungsrundfunk!"

Sahra Wagenknechts Bewegung hat offenbar die Rundfunkgebühren satt - seine Kritik äußert "Aufstehen" aber in einem Stil der vielen Beobachtern übel aufstößt.

Vor allem über den Begriff "Regierungsrundfunk" regten sich andere Nutzer in den sozialen Netzwerken auf, klingt er doch nach "Staatsfunk", dem Begriff, mit dem die AfD immer wieder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu diskreditieren versucht.

"'Regierungsrundfunk - ernsthaft (.)?", fragte der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Wolfgang Schmidt.

► "Das ist wirklich peinlich". "Fehlt nur noch der Begriff ‚Altparteien'". Die im Sommer von ihr gegründete "Aufstehen"-Bewegung hatte eigenen Angaben zufolge zuletzt rund 167.000 Unterstützer".

Und tatsächlich ähnelt der Tweet nach Inhalt und Wortwahl der AfD-Linie. Diese hatte in ihrem Bundestagswahlprogramm gefordert, den Rundfunkbeitrag ("Zwangsbeiträge") ganz abzuschaffen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk solle grundlegend reformiert und zu einem schlanken "Bürgerrundfunk" mit Zugang für freiwillige Zahler umgestaltet werden.

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