Neue Vorwürfe gegen Ghosn — Ex-Nissan-Manager

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Der frühere Nissan-Chef Carlos Ghosn soll auch in den drei vergangenen Geschäftsjahren sein Einkommen zu niedrig angegeben haben. Ihm wird vorgeworfen, sein Einkommen viel zu niedrig angegeben zu haben. Denn die japanische Staatsanwaltschaft hat Ghosn ein weiteres Mal angeklagt. Dies gab das Bezirksgericht bekannt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen schweren Vertrauensbruch und Verstoß gegen Unternehmensgesetze vor. Wegen dieses Vorwurfs war Ghosn am 19. November vergangenen Jahres in Tokio festgenommen worden. Dafür waren sie bereits angeklagt worden. Seither sitzt er in U-Haft. Allerdings räumten sie ein, dass eine Freilassung auf Kaution bis zum Beginn eines Prozesses fraglich sei.

Erst am Mittwoch hatte das Gericht seinen Antrag auf Freilassung abgelehnt: Es bestehe Fluchtgefahr und das Risiko, dass Ghosn Beweismittel vernichten könne, hieß es zur Begründung. Ihm wird zudem vorgeworfen, Verluste aus Devisenabsicherungsgeschäften während der globalen Finanzkrise 2008/2009 auf Nissan übertragen zu haben. Er ist Architekt der internationalen Autoallianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi. Er hatte Nissan einst vor der nahen Pleite gerettet.

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