Polizei in Las Vegas fordert DNA-Probe von Ronaldo

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Ein entsprechendes Gesuch wurde nach Italien geschickt, wo der Portugiese für den Fußballclub Juventus Turin spielt. Der 33-Jährige bestreitet das.

Sein Anwalt gibt an, der Sex zwischen Ronaldo und der Frau sei einvernehmlich gewesen - deswegen sei es gut möglich, dass Spuren an einem Kleid der Frau von seinem Mandanten stammten.

Der Fussballstar Cristiano Ronaldo ist wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs in den USA von der Polizei aufgefordert worden, eine DNA-Probe abzugeben.

Ein Anwalt des fünfmaligen Weltfußballers von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, Peter S. Christiansen, bezeichnete den Vorgang als Routine.

Die Amerikanerin Kathryn Mayorga hatte Ronaldo vorgeworfen, sie 2009 vergewaltigt zu haben. Das meldet das "Wall Street Journal". Wie The Wall Street Journal unter Berufung auf Strafverfolgungsbeamte berichtete, sollen die Behörden in Las Vegas nun angeordnet haben, dass der portugiesische Superstar sich einem DNA-Test unterziehen muss. Überraschend ist dies allerdings nicht: DNA-Beweise würden auf dieselbe Art gesammelt wie in anderen Fällen sexueller Übergriffe, so die Polizei. Die Ermittlungen wurden im gleichen Jahr wieder eingestellt, nachdem Mayorga sich zunächst geweigert hatte, ihren mutmaßlichen Peiniger mit Namen zu nennen. Im vergangenen August reichte sie dann in Las Vegas Zivilklage ein - die Ermittlungen wurden wieder aufgenommen.

Lennard hatte laut eigenen Angaben vor zehn Jahren mehrere Verabredungen mit Ronaldo und in den letzten 18 Monaten Kontakt zu ihm. Der damals 24-jährige Portugiese habe sie dort in einem Nachtclub kennengelernt, in seine Hotel-Suite eingeladen und sie dann vergewaltigt, heisst es in der Klageschrift. Danach habe er sich entschuldigt und erklärt, er sei "normalerweise ein Gentleman".

Als wichtiges Beweisstück gilt in dem Fall Mayorgas Kleid von jenem Abend. "Es würde deshalb nicht verwundern, wenn DNA vorhanden wäre oder die Polizei diesen sehr üblichen Antrag als Teil ihrer Ermittlungen stellen würde". Sobald der Polizei alle Beweismittel vorliegen, kann diese den Fall der Staatsanwaltschaft vorlegen.

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